Einzelansicht

Einweihung Jüdisches Museum Berlin

06.10.07

Großes Lob gab es für Rudolstädter Stahlbauer, als vor wenigen Tagen der spektakuläre Glashof des Jüdischen Museums  in Berlin vom New Yorker Stararchitekten Daniel Libeskind mit einer Gala feierlich eröffnet wurde. Teile für diese extravagante Dachkonstruktion wurden in der Rudolstädter Systembau GmbH, ehemals Stahlbau, gefertigt. Mit diesem Dach knüpft Libeskind, der auch das Grundkonzept für den Wiederaufbau von Ground Zero in New York entworfen hat, an die Tradition des Laubhüttenfests „Sukkot“ an. Damit erinnern die Juden an den Auszug aus Ägypten. Im Rahmen der Veranstaltung wurde von den Beteiligten besonders die gute Leistung der Rudolstädter Systembauer hervorgehoben, die die äußerst komplizierte 70 Tonnen schwere Stahlkonstruktion in Rudolstadt vorgefertigt und unter schwierigsten Bedingungen montiert haben. Waren doch nicht nur in den bizarr anmutenden Stützenbündeln zahlreiche Medienleitungen unterzubringen, sondern auch noch die eigenwilligen Vorstellungen des Architekten umzusetzen. Das hufeisenförmige Glasdach überspannt 700 Quadratmeter des Innenhofes und steht als sicher einer der schönsten Veranstaltungsräume des Neuen Berlins für 500 Personen zur Verfügung.

Ostthüringer Zeitung, 06.10.2007