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Ingenieuraufgabe: Revitalisierung innerstädtischer Bereiche

16.08.06

Am 16. August fand in Rudolstadt ein Kolloquium zum Thema „Revitalisierung innerstädtischer Standorte mit besonderen Anforderungen“ statt. So soll unter Regie einer Arbeitsgruppe, bestehend aus der Bauhaus-Universität Weimar, der Stiftung Baukultur / Architektenkammer/ Ingenieurkammer, dem Rudolstädter Stahlbau und der Rudolstädter Wohnungsverwaltungs- und Baugesellschaft mbH (RUWO) im Rahmen eines Forschungsthemas eine Systembauweise entwickelt werden, die insbesondere die aktuellen Fragen zur künftigen Gestaltung innerstädtischer Bereiche beantwortet. Herr Hans-Ulrich Batzke, Geschäftsführer der Rudolstädter Stahlbau, konnte zum Kolloquium Herrn LMR Olaf Langlotz vom Thüringer Ministerium für Bau und Verkehr, Bereich Städte- und Wohnungsbau, Raumordnung und Landesplanung, begrüßen, der seinerseits die Unterstützung des Ministeriums zum Forschungsvorhaben zusagte. Im Rahmen der Veranstaltung sprach Herr Professor Dr.-Ing. habil. Frank Werner von der Bauhaus-Universität Weimar die ingenieurtechnischen Aspekte zur Revitalisierung an, verwies auf ein ganzheitliches Prozessmodell für den Hausbau und die sich daraus als vorteilhaft ergebenden geringeren Baukosten und Bauzeiten. Zukunftsweisend ist dabei die Vorfertigung und Typisierung von Regalsystemen kombiniert mit optimierten Konstruktionsdetails, die den hohen bauphysikalischen Anforderungen unserer Zeit entsprechen (Energieeinsparverordnung/EnEV u.ä.) und sich auch in die örtlichen Gegebenheiten mit individuellem Charakter einbringen lassen, ohne das innerstädtische Bild zu durchbrechen. Damit stellt die Revitalisierung innerstädtischer Bereiche eine baukulturelle Herausforderung für Ingenieure dar.